Leben in der Natur - Lernen von der Natur. Energie tanken - Erholen - Entschleunigen!

Genießen was die Natur uns schenkt

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Lage: Mitten im Grünen!

Auf über 700 Metern Höhe im Naturpark Sauerland Rothaargebirge

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Hoher Knochen

Das Hotel befindet sich auf dem Hochplateau des Hohen Knochen. In allen Himmelsrichtungen schauen Sie ungestört in die malerische Natur des Sauerlandes. Der Hohe Knochen liegt auf Sattel zwischen dem Vordersten Hohen Knochen (764 Meter über NN) im Nordosten und dem Hömberg (695 Meter über NN) im Südwesten sowie zwischen den Tälern der Lenne im Südosten und des Schwarzes Siepen (Zufluss der Lenne) im Nordosten mitten im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge rund 2,5 km östlich des Schmallenberger Ortsteils Westfeld.

 

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Unweit entfernt: Schmallenberg 15 Kilometer

Eine hübsche Stadt im Hochsauerlandkreis. Laut Wikipedia ist sie die flächengrößte kreisangehörige Stadt Nordrhein-Westfalens und mit 303 Quadratkilometern eine der flächengrößten Städte Deutschlands. Im Mittelalter war Schmallenberg Mitglied der Hanse. Seit dem 15. Jahrhundert bekannt für das Textilgewerbe, seit dem 19. Jahrhundert avanciert Schmallenberg mit Strumpfwaren zum Zentrum der Sauerländer Textilindustrie.

 

Mit dem Beinamen Strumpfstadt dominieren neben der Textilindustrie auch mittelständische Unternehmen vor allem in Industrie und Handwerk. Durch die wald- und bergreiche Lage zählt Schmallenberg und Umgebung als touristischer Hochgenuss. Insbesondere der hoher-knochen bietet Gästen geanau das, was sie suchen: Erholung!


Unweit entfernt: Winterberg 10 Kilometer

Eine hübsche Stadt im Hochsauerlandkreis. Laut Wikipedia ist Winterberg eine Kleinstadt im Rothaargebirge im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen und gehört zum Hochsauerlandkreis. International bekannt ist Winterberg als Austragungsort von Weltcuprennen des Bob- und Rennrodelsports sowie als Wintersportort.

Winterberg liegt im Nordosten des Rothaargebirges im Hochsauerland auf der Winterberger Hochfläche (auch Winterberger Hochmulde genannt) auf 670 m ü. NHN[2] (Höhe der Innenstadt oberhalb des Waltenbergtunnels) etwa 80 km südöstlich von Dortmund und 70 km westsüdwestlich von Kassel (Entfernungen jeweils Luftlinie). Es befindet sich zwischen Olsberg im Norden, Medebach im Osten, Hallenberg im Südsüdosten und Schmallenberg im Westen.

 

 

Geologie im Sauerland?

Überwiegend Rheinisches Schiefergebirge!

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Das Sauerland war einst ein seichtes Meer

Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges entstand das meiste Gestein im Sauerland während des Devons, als das Gebiet ein seichtes Meer war. Schiefer, Sandstein, Kalkstein und Grauwacken sind die häufigsten Gesteine. Im östlichen Sauerland kommen eher vulkanische Gesteine und Erze vor.

Traumhafte Landschaften

Eine Vegetation von überregionaler Bedeutung.

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Das Sauerland: Vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

Auf Grund der besonderen Klimalage und der Höhenlagen von über 800 Meter die einzigen Vorkommen einiger Tier- und Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen. Zu erwähnen sind der Alpen-Bärlapp, der Alpen-Milchlattich und Zweiblütiges Veilchen. Auch das Kalkgebiet der Briloner Hochfläche mit den Magerrasen an den Kalkkuppen beherbergt eine einzigartige Vegetation.

 

Für die Tier- und Pflanzenwelt hat das Sauerland überregionale Bedeutung. Das Rothaargebirge hat im Raum Winterberg, Olsberg und Brilon seine höchsten Erhebungen mit dem Kahlen Asten und der Umgebung der Hochheide Neuer Hagen.

 

Giganten in der Sauerland-Wildnis

Wandergenuss und Tierbeobachtung: 20 Hektar Wisent-Wildnis.

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Größte Landsäugetier Europas

Das weitgehend naturbelassene, 20 Hektar große Areal bringt den Besuchern das Leben größten Landsäugetiers Europas näher und öffnet den Blick in die Tierwelt der Sauerländer Naturlandschaft. Auf einem ca. 3 km langen Rundwanderweg ist die Wisentherde aus Bulle, Leitkuh, Jungkühe und Kälbchen ganz nah und ohne sichtbaren Zaun in ihrem ursprünglichen Lebensraum zu beobachten. Die Wisent-Wildnis ist der öffentlich sichtbare Teil des in Europa einzigartigen Artenschutzprojekts, bei dem die Wisente auch in die freie Natur entlassen werden sollen.


Zahlreiche Wildtiere in freier Wildbahn beobachten

Auch in den Sauerländer Naturparks lassen sich zahlreiche Wildtiere in freier Wildbahn beobachten. So können Wanderer mit etwas Glück Rotwild, Damwild, Waschbären, Wildschweine, Dachse und Füchse antreffen. Natur- und Tierfreunde haben auf vier Naturwegen die Möglichkeit, das Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht zu erwandern und dabei seltene Vogelarten zu erspähen. Auf den Bäumen und im Himmel präsentieren sich Schwarzstörche, Wespenbussarde sowie viele Spechtarten.

 

Beeren

Sommerliche und saftige Süße

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Wer sie nascht, erlebt ein „blaues Wunder“

Wer sie nascht, erlebt ein „blaues Wunder“ für den Gaumen: in den kleinen, prallen Früchtchen, die hoch oben im Sauerland wachsen, steckt eine sommerliche und saftige Süße. Die Heidelbeeren sind reif! Tiefblau schimmert es in den Sträuchern auf den Hochheiden in der Ferienwelt Winterberg. Und zwischendrin blitzen, wer aufmerksam hinschaut, satt-rote Preiselbeeren auf. Wenn das keine Einladung der Natur zum Zugreifen und Genießen ist…!


Geheimtipp: Hausgemachte Waffeln

Wer nach einem Spaziergang in der Heidelandschaft des Sauerlandes so richtig auf den Geschmack gekommen ist, der sollte im hoher-knochen hausgemachte Waffeln mit heidelbeeren und Sahne probieren.

 

Ihre Anfrage

Quellwasser

Natürlich gefiltert aus dem Trinkwasserschutzgebiet.

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Bestes Quellwasser

Trinkwasser aus dem Schutzgebiet schmeckt. Das hoher-knochen besitzt einen hauseigenen Brunnen und somit eigenes Quellwasser, das im übrigen ausgezeichnet schmeckt.

 

Bergwiesen Altastenberg

Das Naturerlebnisweg westlich von Winterberg

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Naturschutzgebiet „Bergwiesen bei Altastenberg“

Auf dem langgestreckten Rücken der Winterberger Hochfläche und in den darin eingesenkten Tälern präsentiert sich das Naturschutzgebiet „Bergwiesen bei Altastenberg“ und liegt etwa vier Kilometer westlich von Winterberg. In einer Höhenlage von 770 Metern befinden sich artenreiche Grünlandschaften, die den Landschaftscharakter stark prägen.

 

Bergwiesen sind an das Bergklima und die immer seltener werdende Heuwirtschaft gebunden und gehören zu den europaweit gefährdeten Lebensräumen. Deshalb sind die zusammenhängenden Flächen der Bergwiesen bei Altastenberg Bestandteil des FFH-Gebietes „Bergwiesen bei Winterberg“.

 

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Spannender Themenweg

Bei gutem Wetter haben Sie im Sommer gute Chancen, das Wappentier des Bergwiesenpfades, den orange-schillernden Dukatenfeuerfalter zu sehen. In der Talsenke, die von Skihängen eingefasst wird, ist auch der Große Perlmutterfalter häufig zu beobachten.


Das bedeutendste Vorkommen in Nordrhein-Westfalen

Die bunten Bergwiesen in den Hochlagen des Sauerlandes zeigen die schönsten Seiten der Region. Rund um Winterberg findet man das bedeutendste Vorkommen dieses Lebensraums in Nordrhein-Westfalen. Spiel der Formen und Farben Das Naturschutzgebiet „Bergwiesen bei Altastenberg“ liegt etwa vier Kilometer westlich von Winterberg.

 

Auf dem langgestreckten Rücken der Winterberger Hochfläche und in den darin eingesenkten Tälern existieren in einer Höhenlage von knapp 600 bis 770 Metern über dem Meeresspiegel artenreiche, montane Grünlandgesellschaften, die den Landschaftscharakter dieses Raums prägen. Die zusammenhängenden Flächen der Bergwiesen bei Altastenberg sind Bestandteil des FFH-Gebietes „Bergwiesen bei Winterberg“.

 

Das gleichnamige LIFE-Projekt fördert in fünf Jahren (2011-2015) die Wiederherstellung und Erhaltung der vielgestaltigen montanen Offenland-Lebensräume, zu denen auch Borstgrasrasen und Bergheiden gehören. Folgen Sie dem vom Projekt angelegten Bergwiesenpfad und erfahren Sie direkt vor Ort in herrlicher Umgebung alles Wissenswerte. Juwele der Artenvielfalt Bergwiesen sind sehr artenreich:

 

Hier findet man 40 bis 50 verschiedene Wiesenpflanzen auf einer Fläche. Insgesamt sind es mehr als 300 verschiedene Pflanzenarten im Gebiet. Charakteristisch sind dabei Wald-Storchschnabel, Schwarze Teufelskralle, Wiesen-Goldhafer und Weicher Pippau. Eine heute seltene alte Heilpflanze, die gelbblühende Arnika, können Sie ebenfalls im Gebiet sehen. Seltene und hoch spezialisierte Schmetterlingsarten wie der Dukaten-Feuerfalter, der Lilagold-Feuerfalter und das Ampfer-Grünwidderchen, alle drei mit metallisch glänzenden Farben, flattern im Hochsommer über die Bergwiesen.

 

Der Dukaten-Feuerfalter ist in Deutschland mittlerweile stark gefährdet und hat auf den Bergwiesen im Raum Winterberg eines seiner wichtigsten Rückzugsgebiete. Die Bergwiesen sind auch Lebensraum des seltenen Großen Perlmutterfalters. In der abwechslungsreichen Landschaft können Sie mit Glück auch den vom Aussterben bedrohten Raubwürger sehen, der gern auf der Spitze von Nadelgehölzen sitzt. In den montanen Hochstaudenfluren am Nordhang des Brandtenberges finden Sie einen der wenigen Standorte des Alpen-Milchlattichs in unserem Bundesland. Dort kommen auch der Platanenblättrige Hahnenfuß und die Quirlblättrige Weißwurz vor, die beide weiße Blüten tragen.


Bergwiesen bei Altastenberg - Naturschätze Südwestfalens


Wir bedanken uns...

...beim Naturschutzzentrum - Biologische Station - Hochsauerlandkreis e.V. für die Bereitstellung dieser wertvollen Informationen für unsere Gäste.

 

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Hunau

Ein Bergrücken des Rothaargebirges

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Ein hoher Bergrücken

Die Hunau im Hochsauerland ist ein 818,5 m ü. NHN[1] hoher Bergrücken des Rothaargebirges, im Gebiet von Schmallenberg mit Ausläufern in jenem von Winterberg im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis. Die Hunau ist Ort des Fernmeldeturms Bödefeld und des Skigebiets Bödefeld-Hunau.

 

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Die Hunau liegt größtenteils auf dem Stadtgebiet Schmallenbergs

Die Hunau erhebt sich zwischen Siedlinghausen (zu Winterberg) im Nordosten und Bad Fredeburg (zu Schmallenberg) im Südwesten auf etwa 14 km Länge. Sie liegt größtenteils auf dem Stadtgebiet Schmallenbergs, nur ihre Ostausläufer zählen zur Stadt Winterberg. Mit dem Hauptteil des Rothaargebirges hängt sie über eine abseits von Straßen im Wald auf 679,5 m[1] Höhe befindliche Scharte zusammen, die 2,4 km nordwestlich von Altastenberg nahe dem Großen Bildchen liegt.


Einer der höchsten Erhebungen Nordrhein-Westfalens

Der bis zu 818 Meter hohe Bergrücken Hunau stellt eine der höchsten Erhebungen Nordrhein-Westfalens dar. Neben großen Laubholzbeständen finden sich hier auch zwei der im Sauerland seltenen Moore. Moore, die Schatzkisten der Hunau Im Herzen des Sauerlandes erhebt sich die Hunau zwischen den Ortschaften Siedlinghausen im Nordosten und Bad Fredeburg im Südwesten auf etwa 14 Kilometern Länge.

 

Im Naturschutzgebiet „Hunau–Langer Rücken–Heidberg“ findet man ausgedehnte Buchenmischwälder mit kleinen Schluchtwäldern, naturnahen Quellen, kleinen Bachläufen und Felsen. Besonderheiten sind die beiden mehr als 8000 Jahre alten Hangquellmoore „Nasse Wiese“ und „Rauhes Bruch“, die schon seit 1955 Naturschutzgebiet sind. In den nassen, nährstoffarmen Senken wachsen vor allem Torfmoose. In ihren Polstern schaffen sie eine wassergesättigte, sauerstoffarme und saure Umgebung.

 

Abgestorbene Pflanzenteile werden hier nicht vollständig zersetzt und bauen über Jahrhunderte eine wachsende Torfdecke auf. Hier können nur Spezialisten wie Wollgräser, Fieberklee oder die Moosbeere wachsen, die nirgendwo sonst im Hochsauerlandkreis vorkommt. Mit viel Glück sehen Sie über den Mooren und den darin eingesenkten Gewässern eine Seltenheit unter den Libellen, die Große Moosjungfer. Sie ist im Flug gut an den gelben Abzeichen am Hinterleib zu erkennen.

 

In den Randbereichen gehen die Moore der Hunau in Borstgrasrasen und blaubeerreiche Heidebestände über. Weitblick, Wald- und Wasserbewohner Der gesamte Bereich der Hunau ist heute auch Bestandteil des FFH-Gebietes „Hunau, Oberes Negertal, Renautal und Steinberg“, dem durch seine Größe und die räumliche Geschlossenheit eine hervorragende Bedeutung für den Naturraum Rothaargebirge zukommt. Auf der Hunau gibt es noch wertvolle naturnahe Bärlapp-Buchenwälder.

 

Der Sprossende Bärlapp kann sich auf den hageren, nährstoffarmen Böden behaupten. Alte Buchen und ausreichend Totholz bieten dem Schwarzspecht eine gute Lebensgrundlage. Wildkatze und Schwarzstorch führen ein heimliches Leben im Wald. Im Frühjahr flattert an sonnigen Tagen der Nagelfleck, ein tagaktiver Nachtfalter, durch das Unterholz der Buchenwälder. Am Hunau-Skihang bietet sich Ihnen bei gutem Wetter eine exzellente Sicht auf die Landschaft. Über den Sommer blüht hier der Wiesen-Augentrost, ein Halbschmarotzer.

 

An mehreren Stellen im Gebiet befinden sich angelegte Tümpel und Teiche. Hier leben Amphibien wie Erdkröte und Grasfrosch sowie Berg- und Fadenmolch. Am besten können Sie die Tiere in der Dämmerung während der Hauptwanderzeiten im zeitigen Frühjahr beobachten. Vor allem nach einem warmen Sommerregen kann man auch das sonst nachtaktive „Regenmännchen“, den Feuersalamander, in der Hunau antreffen. Ansprechpartner: Biologische Station Hochsauerlandkreis


Hunau - Naturschätze Südwestfalens


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Das Orketal

Weil Wasser alleine noch keinen Bach macht

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Naturspektakel: Die Orke mit ihrer Vielfalt

Die Orke ist eines der zahlreichen Fließgewässer und eine der Lebensadern des Sauerlandes. Mit ihrer Vielfalt an Auen- und Bachbewohnern zeigt sie dies eindrücklich. Durch den Umbau und Umgehungen wurde die Durchgängigkeit des Gewässers für Bachforelle, Bachneunauge und Groppe wiederhergestellt. Auch der Schwarzstorch profitiert durch ein besseres Nahrungsangebot von der Renaturierung. Aufforstungen aus Fichte oder Hybridpappeln wurden wieder in Grünland umgewandelt, das nun von Landwirten naturschutzgerecht bewirtschaftet wird.

 

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Die zahlreichen Fließgewässer sind die Lebensadern des Sauerlandes

Doch Wasser alleine macht noch keinen Bach. Die Orke mit ihrer Vielfalt an Auen- und Bachbewohnern zeigt dies eindrücklich. Zurück zur Natur: Das renaturierte Orketal Das Orketal grenzt an die Ortschaft Medelon im östlichen Hochsauerlandkreis, die zentral in der Medebacher Bucht liegt.

 

Das über viele Kilometer nahezu unverbaute Bachtal zwischen Medelon und Elkeringhausen ist einmalig im Hochsauerland und bietet einen landschaftlich schönen Anblick: Ein Grünlandtal eingebettet in eine Hügelwaldlandschaft. Die Orke ist ein Mittelgebirgsbach, der im Rahmen des LIFE-Projektes „Medebacher Bucht“ renaturiert wurde: Wehre sind im Zuge dieser Renaturierung entfernt und Bachschlingen an begradigten Stellen angelegt worden. So ist wieder ein idealer Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten entstanden.

 

Bach-Bewohner und -Anwohner Das klare, kühle und sauerstoffreiche Wasser der Orke ist Lebensraum für Bachforelle, Groppe und Bachneunauge, allesamt Arten, die besonders hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellen. Unter den zahlreichen weiteren Bewohnern des Baches befinden sich auch die Larven der Blauflügel-Prachtlibelle, die bis zu zwei Jahre im sauberen Wasser von Bächen leben, bevor sie als ausgewachsene Tiere ihr Leben an Land bzw. in der Luft verbringen.

 

Typische Vogelarten der Gebirgsbäche sind Eisvogel, Gebirgsstelze und Wasseramsel, die man alle mit etwas Glück an der Orke antreffen kann. Auch der Schwarzstorch findet hier seine Nahrung. Entlang des Bachlaufes erstreckt sich ein schmaler Auen-Galeriewald, an den sich reich strukturierte Grünländer anschließen. Im feuchten Grünland wachsen Pflanzenarten wie Trollblume und Schlangen-Wiesenknöterich, Großer Wiesenknopf und Kuckucks-Lichtnelke.

 

Das weiße Große Mädesüß und die Kohl-Kratzdistel kommen nur auf den Brachen und an den Wegrändern vor. Auch abseits von Gewässer und Aue gibt es im Orketal interessante Lebensräume, wie zum Beispiel den geologischen Aufschluss, eine etwa halbrunde Grabungsstelle, auf deren Steinen sich bei gutem Wetter die Waldeidechsen sonnen.


Orkebachtal - Naturschätze Südwestfalens


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Die Bruchhauser Steine

Eine ausgewiesene Felsformation als Bodendenkmal.

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Diese Felslandschaft ist ein Naturschutzgebiet

Die Bruchhauser Steine bei Bruchhausen im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis sind eine als Bodendenkmal ausgewiesene Felsformation mit vier Hauptfelsen auf dem Istenberg im Rothaargebirge. Die Felslandschaft ist auch als Naturschutzgebiet, Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Sie wurde als Nationales Geotop ausgezeichnet. Der höchste Felsen, der Bornstein, ist 92 m hoch.

 

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Das auffälligste Bergpanorama Sauerlands

Die vier weit sichtbaren Felsköpfe bilden das auffälligste Bergpanorama des Sauerlandes. Sie sind zugleich Zeugnis vulkanischer Aktivitäten, Refugium für seltene Arten und beeindruckendes Kulturdenkmal. Einzigartige Felslandschaft Etwa einen Kilometer nordöstlich des Ortes Olsberg-Bruchhausen erhebt sich der Istenberg mit einer Höhe von 727 Metern und bildet die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser.

 

Auf seinem nach Norden und Nordwesten abfallenden Hang ragen vier große Porphyrfelsen über die Kronen des Waldes. Jeder der mächtigen Vulkangesteinskegel hat einen eigenen Namen: Der südlichste Fels mit dem Gipfelkreuz ist der Feldstein (45 Meter), im Nordwesten liegt der Ravenstein (72 Meter), im Norden der tiefstgelegene Bornstein (92 Meter) und benachbart im Osten der Goldstein (60 Meter).

 

Das Areal der Bruchhauser Steine ist trotz seiner geringen Größe Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet. Darüber hinaus ist es als Boden- und Kulturdenkmal ersten Ranges und als archäologisches Reservat anerkannt, denn zwischen den Felsen befindet sich eine prähistorische Wallburg und Kultstätte, die ungefähr aus der Zeit um 500 vor Christus stammt.

 

Die Felsen sind ein beliebtes Ausflugsziel und werden von der Stiftung Bruchhauser Steine betreut, damit die Natur keinen Schaden nimmt. Für das Betreten des Geländes muss daher ein Eintrittsgeld entrichtet werden. Von Felsenbrütern bis zum Eiszeitrelikt Mit etwas Glück können Sie an den Bruchhauser Steinen den Wanderfalken beobachten, der hier regelmäßig brütet. Auch unsere größte Eule, der Uhu, kommt hier vor, lässt sich aber tagsüber kaum blicken. Gegenüber dem Beobachtungsturm unterhalb des Bornsteins befindet sich ein häufig genutzter Brutplatz des Wanderfalken.

 

Auch die Pflanzenwelt der Bruchhauser Steine ist überaus interessant, da einige Arten nirgendwo sonst in Nordrhein-Westfalen vorkommen: Weiß blüht die Alpen-Gänsekresse, eine arktisch-alpine Pflanze, die ein Überbleibsel der letzten Eiszeit ist. Lotwurz- und Bleiches Habichtskraut mit ihren gelben Blüten haben an den Felsen einen Lebensraum weitab von den übrigen Vorkommen im nordwestdeutschen Raum.

 

Auf den Felsköpfen wachsen nur wenige Arten, die gut mit Wassermangel zurechtkommen: Zwergsträucher wie das Heidekraut, Felsfarne wie der Nordische Streifenfarn und Gräser. Ideale Wuchsorte auf den Felsen finden nur Moose und Flechten, da sie Wasser über ihre Oberfläche aufnehmen können. Beim Aufstieg auf den Feldstein können Sie die Felsvegetation besonders gut betrachten.

 

Gerne sonnen sich Falter wie der Schwalbenschwanz oder der Admiral an den Felsen. Im Gebiet liegt auch eine ganzjährig wasserführende Quelle, die deshalb den Namen „Ewige Quelle“ trägt. Solche noch völlig unbeeinträchtigte Quellen sind selten geworden und daher besonders schützenswert. Hier finden Sie eine quelltypische Flora mit Gegenblättrigem Milzkraut und großblättrige Moosarten wie das Punktierte Wurzelsternmoos. Ansprechpartner: Stiftung Bruchhauser Steine, Gaugreben´sche Verwaltung (Tel. 02962/97670)

 


Bruchhauser Steine - Naturschätze Südwestfalens


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Kahler Asten

Das Naturerlebnisweg westlich von Winterberg

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Naturschutzgebiet „Kahler Asten“

Das FFH Gebiet umfasst eine Bergheide auf der 841 m hohen Kuppe sowie am Nordhang des „Kahlen Asten“. Diese wird, neben dem Heidekraut, hauptsächlich aus Beersträuchern wie Blaubeere und Heidelbeere gebildet. Birken, Vogelbeere, Weiden und Fichten sind als Einzelbäume oder Gebüschgruppen eingestreut. Infolge der vornehmlich westlichen Winde weisen die Fichten Fahnenwuchs auf.

 

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Wichtiger Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten

Die Bergheiden gelten als wichtiger Lebensraum und für verschiedene Tier- und Pflanzenarten des Offenlandes. Die aufgrund dessen entstehenden, typischen Lebensgemeinschaften dieser Heiden sollen durch Pflegemaßnahmen erhalten und entwickelt werden. Zu diesem Zweck werden die Flächen unter anderem mit Heidschnucken beweidet. Am Südwesthang des „Kahlen Asten“ befindet sich die Lennequelle. Die Lenne ist mit einer Lauflänge von 138 km der längste und zugleich der wasserreichste Nebenfluss der Ruhr.


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Schanze

Der Naturerlebnisweg westlich von Winterberg

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Naturschutzgebiet „Schanze“

Das FFH Gebiet Schanze umfasst das Waldgebiet am zentralen Rothaarkamm zwischen Schmallenberg, Bad Berleburg und Wingeshausen. Die besondere Bedeutung des Gebietes liegt in dem hohen Anteil zusammenhängender Buchenwälder und ihrer großflächigen Ausdehnung innerhalb des Rothaargebirges.

 

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Zahlreiche naturnahe Quellbäche

Typisch ist hier der Hainsimsen Buchenwald, der auf den Kammlagen in bärlappreiche und an feucht schattigen Hängen in farnreiche Bestände übergeht. Sehr kleinflächig treten Waldmeister Buchenwälder auf. In dem durch hohe Niederschläge gekennzeichneten Raum entspringen zahlreiche naturnahe Quellbäche, die zur Eder und Lenne hin entwässern und die das Gebiet in viele Waldrücken und z.T. tief eingeschnittene Bachtäler gliedern.

 

Insbesondere im nördlichen Teil des Waldgebietes finden sich an den schattig kühlfeuchten Hängen dieser Täler gut ausgebildete Schluchtwälder mit den für sie typischen Arten wie dem Ausdauernden Silberblatt. In den Auenbereichen sind vereinzelt Bach Erlenwälder entwickelt. Eine Besonderheit stellt das Gebiet „Brücher“ mit seinem montanen Birkenmoorwald dar.


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Rothaarsteig

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